Ausblick Sommer 2019

Zu Ostern, nach dem Ende dieser Wintersaison, beginnt in der Region die Vorbereitung auf den Sommer, der heuer viele Neuerungen bereithält.

Die regionalen Touristiker und Dienstleister investieren ganzjährig in den Ausbau des Freizeitangebotes und sorgen für ein umfangreiches Eventprogramm. Für die bevorstehende Sommersaison lohnt sich ein Blick auf bereits angekündigte Neuerungen.

 

Großbaustelle Planaiseilbahn

Die bestehende Gondelbahn vom WM-Park auf die Planai wird durch eine moderne Anlage ersetzt, mit rundumverglasten 10er-Kabinen, neuen Tal-, Mittel- und Bergstationen sowie barrierefreien Zu- und Abgängen. Die neue Bahn nimmt im Winter 2019/20 ihren Betrieb auf.

Die Bauarbeiten starten noch Ende der Wintersaison, die Auffahrt auf die Planai erfolgt ab 8. April über Planai-West, und im Sommer befördern voraussichtlich Busse die Gäste auf den Berg.

Visualisierung Bergstation Planai 2019 © Kreiner Architektur

Ein Entwurf der neuen Planaibahn Bergstation ab Winter 2019/20 (© Kreiner Architektur).

Planai und Reiteralm bauen Bikeangebote aus

Aufgrund der Großbaustelle bleibt der Planai Bikepark im Sommer 2019 geschlossen. Dafür dürfen sich Mountainbiker ab 2020 auf noch mehr Action
freuen, denn die Zeit wird dazu genutzt, das Downhill-Angebot zu erweitern.

 

Im Vorjahr wurden auf der Reiteralm zwei neue Bike-Strecken, eine Verleihstation am Berg sowie die Junior Trails errichtet, der erste Kinder-Bike-Park der Region. Heuer entstehen weitere familien- und anfängertaugliche Strecken, wodurch sich das Gesamt-Angebot auf insgesamt 13 km leichte bis mittelschwere Single-Trails belaufen wird.

Für eine bequeme Auffahrt (auch für Bikes) sorgt weiterhin die Gondelbahn Preunegg Jet, heuer mit verlängerten Betriebszeiten: Jeden Dienstag, Freitag und Sonntag von 29. Mai bis 13. Oktober sowie zusätzlich jeden Samstag und Montag von 1. Juli bis 15. September.

Reiteralm Bike Trails 02 © Reiteralm Bergbahnen_Lorenz Masser

Radsport in all seiner Vielfalt zählt im Sommer zu den beliebtesten Freizeitvergnügen. Mountainbiker dürfen sich in dieser Saison auf neue Trails und  Einrichtungen freuen.

Bild © Reiteralm Bergbahnen/Lorenz Masser

 

Neue Angebote am Hauser Kaibling

Ergänzend zur Tauern-Seilbahn, die Gäste von 29. Mai bis 13. Oktober täglich vom Hauser Ortszentrum auf den Berg bringt, sind in diesem Sommer erstmals auch die 8er-Gondelbahn sowie die anschließende 4er-Sesselbahn Quattralpina in Betrieb (jeden Sonntag, Montag, Mittwoch und Donnerstag, von 23. Juni bis 29. September). Dadurch besteht für Besucher am Hauser Kaibling ein noch besserer Zugang zum Wander- und Bike-Angebot sowie zu den neuen Attraktionen:

  • Nahe der Bergstation der 8er-Gondelbahn gilt es künftig am E-Trial Parcours Mut und Geschicklichkeit zu beweisen. Die elektrisch betriebenen Motor-
    räder garantieren Spaß für Kinder ab drei Jahren ebenso wie für Erwachsene.
  • Ebenfalls an der Bergstation der 8er-Gondelbahn verbessern Groß und Klein ihre Treffsicherheit am Disc Golf Parcours. Dabei wird mit einem Golf-Disc (ähnlich einer Frisbee-Scheibe) auf Körbe gezielt.
  • Ein großer, neuer Spielplatz an der 8er-Gondelbahn Bergstation ergänzt das Angebot für Kinder am Hauser Kaibling.

 

50 Jahre Dachstein

Das Jahr 2019 markiert für den Dachstein ein Jubiläum: Seit 50 Jahren ist die steirische Seite des Dreitausenders durch eine Gondelbahn erschlossen. In den letzten Jahrzehnten entdeckten ihn dadurch nicht nur Alpinisten und Sportler sondern zunehmen auch Tagesgäste als Ausflugsziel mit spektakulären Attraktionen.

In diesem Sommer widmen sich daher zwei Sonderausstellungen dem Jubiläumsjahr – zu sehen im Talstationsbereich und im Eispalast.

 

Neue Waldachterbahn am Stoderzinken

Am Fuße des Stoderzinkens bei Gröbming sorgt der neue Flying Coaster für echtes Achterbahnfeeling. Hierbei „fliegen“ die Besucher sitzend oder liegend entlang eines Stahlrohrs 800 m lang ins Tal, in Höhen von drei bis acht Metern über dem Waldboden. Das Feeling gleicht einer Achterbahnfahrt: bis zu 40 km/h schnell, mit Auf- und Ab-Passagen und rasanten Kurven.

Flying Coaster Stoderzinken

Der neue „Flying Coaster“ am Stoderzinken eröffnet im Sommer 2019 und ist damit neben der Anlage am Rittisberg die zweite Waldachterbahn der Region.

Bild © www.flyingcoaster.at

 

Veranstaltungen in Hülle und Fülle

Ein abwechslungsreicher Veranstaltungskalender zählt zu den wesentlichen Bestandteilen der touristischen Vielfalt der Region. Und die Anzahl der Termine nimmt von Jahr zu Jahr zu, mit Angeboten für Jung und Alt, aus den Bereichen Unterhaltung, Sport, Kunst, Kultur und Brauchtum.

Wie Traumpisten entstehen

Während sich Wintersportler abends von einem ausgiebigen Skitag erholen, kommt Bewegung in den Arbeitstag der Pistenpräparierer.

Vor mehr als 50 Jahren wurde die Pflege von Skipisten erstmals mit technischem Gerät vorgenommen – nach wie vor eine unerlässliche Maßnahme, um Skifahrern und Snowboardern optimale Pistenverhältnisse bieten zu können.

Die enormen Schneefälle zu Beginn dieses Jahres stellten die Pistengerätefahrer vor besondere Herausforderungen. Wir nehmen dieses Ereignis gerne zum Anlass, um unser Augenmerk auf die Arbeit der fleißigen Pistenpräparierer zu richten. Schließlich verdanken wir ihrem Know-how und nächtlichem Einsatz all die schönen Wintertage auf den Skibergen der Region.

Pistengeraete auf dem Hauser KaiblingIn den Abend- und Nachtstunden sind „Pistenbullys“ auf den Skibergen im Einsatz, um die Pisten für den kommenden Tag aufzubereiten.

Bild © Hauser Kaibling Bergbahnen

Weshalb und wie Pisten präpariert werden

Die Ursachen, weshalb Skipisten Tag für Tag aufs Neue präpariert und „repariert“ werden müssen, sind vielfältig. Zum einen sind es wetterbedingte Einflüsse, zum anderen schaffen Skifahrer und Snowboarder selbst exponierte Stellen: Anhäufungen und Verschiebungen der Schneedecke (z. B. Schneebuckel) oder gar eisige Flächen. Die zunehmende Zahl an Wintersportlern, einhergehend mit immer mehr gefahrenen Pistenkilometern und immer schneidigeren Fahrweisen, stellen in der Folge auch anspruchsvollere Aufgaben an das Team der Pistenflotte.

Dies betrifft in ähnlicher Weise die Arbeit der Schneemacher, die für die Erzeugung von sogenanntem „Maschinenschnee“ verantwortlich sind. Zwar kamen ihre Dienste, bedingt durch die natürlichen Schneemengen dieses Winters, zuletzt nur sporadisch zum Einsatz. Anderseits gab es Jahre, in denen ohne künstlich erzeugtem Schnee kein ordentlicher Skibetrieb möglich gewesen wäre. Allerdings – so merken wir dazu an – ergibt erst die reibungslose Zusammenarbeit der „Schneemänner“ mit dem Team der Pistenflotte zufriedenstellende Ergebnisse.

Die Technik wird anspruchsvoller

Eine moderne Pistenraupe, der Volksmund nennt sie „Pistenbully“, ist fünf bis zwölf Tonnen schwer und leistet bis zu 500  PS. Es handelt sich um wahre High-Tech-Maschinen, die über eine Reihe nützlicher Komponenten verfügen: Schneeschilder, Walzen, Glättbretter, Fräsen und Seilwinden, die je nach Bedarf zum Einsatz kommen.

Einen ganz wesentlichen Teil macht das digitale Equipment der Pistengeräte aus. Es erhöht die Effizienz, sorgt für mehr Sicherheit und hilft Energie und Zeit zu sparen. Ein Beispiel daraus soll den Fortschritt verdeutlichen: Seit einigen Jahren erfolgt die Pistenpräparierung per GPS. Mit diesem System werden im Sommer 3D-Geländemodelle der Skiberge erstellt und im Winter mit der Schneeoberfläche verglichen. Aus der Differenz ergeben sich zentimetergenaue Anhaltspunkte über die Höhe der Schneedecke und exakte Positionierungen für den Einsatz von Pistenbullys und Schneekanonen.

Zwar bilden die digitalen Helfer eine wesentliche Erleichterung für die Pistenarbeit, mehrheitlich kommt es aber doch auf die Erfahrung der Crew an. Erst sie schafft die Basis für den optimalen Umgang mit dem Element Schnee.

Für alle Aufgaben gerüstet

An extrem steilen Abfahrten kommen Seilwinden zum Einsatz. Sie sorgen für das sichere Fortbewegen der Pistenraupe, ob talwärts oder bergwärts, indem sie per Seil an einem Ankerpunkt im Gelände fixiert werden.

Ähnlich fahrtechnisches Feingefühl ist bei der Bearbeitung von Kinderländern, Funslopes, Crossparks und Superparks erforderlich. Anlagen dieser Art entsprechen einem Trend auf den Skibergen der Region und bedürfen ebenso der täglichen „Nachbesserung“.

Zuletzt sei noch die professionelle Präparierung von Rennpisten erwähnt. Sie erfordern ein spezielles Know-how und händisches Eingreifen. Pistengeräte sind in der finalen Phase eher kontraproduktiv.

Bei aller Professionalität der Pistencrews kann es dennoch vorkommen, dass das Ergebnis nicht immer zur vollen Zufriedenheit ausfällt. Schuld daran ist zumeist das Wetter – zuviel Regen, zu extreme Temperaturen oder gar zu viel Schnee sind schlecht für den Pistenzustand. An dieser Stelle müssen alle Hobbyskifahrer um Verständnis gebeten werden.

Loipengerät Ramsau © Elias WalserIn Ramsau am Dachstein kann man donnerstags eine Runde im Pistenbully mitfahren. Anmeldungen im Infobüro unter 03687/818338.

Bild © TVB Ramsau am Dachstein/Elias Walser

Zu deiner Sicherheit

Da die Pisten nach Betriebsschluss präpariert werden, ist deren Benutzung außerhalb der Öffnungszeiten nicht gestattet. Die Missachtung dieses Verbots kann lebensgefährlich sein, u.a. weil viele Pistenraupen mit Seilwinden arbeiten, die nachts kaum zu sehen sind.

Blogs mit Storys aus der Region

Die Blogs der Region beziehen sich auf interessante Hintergrundberichte, Persönlichkeiten, traditionelle Rezepte und einiges mehr

Die Region Schladming-Dachstein birgt so manche Besonderheit, sei es Kulinarisches, Naturbezogenes, Handwerkliches oder Geschichtliches. Einige Blogs bzw. Websiten nehmen sich dieser Schätze an und teilen sie mit Interessierten.

 

Schladming-Dachstein-Blog „Echt wie wir“

Echte G’schichten, echte Kulinarik, echte Menschen, echte Natur gibts in Schladming-Dachstein vor Ort und auf dem Blog www.echtwiewir.com. Die aktuellsten Eintragungen etwa berichten von einem Besuch bei der Lama- und Alpakazucht am Klausnerhof oder dem traditionellen Irdninger Kirtag. Im letzten Winter entstanden Beiträge über Typisches aus der Vorweihnachtszeit, wie der Brauch der Herbergssuche, sowie Rezepte vom Kletzenbrot und einer seltenen Kekssorte. Auch Einblicke in die Arbeiten des Heimat-Tätowierers André Zechmann oder Arnold Schwarzeneggers Schneider sind auf „Echt wie wir“ zu finden.

Alpaka Klausnerhof © Carolin Lang_1In einem aktuellen Blogbeitrag von „Echt wie wir“ erfährst du Wissenswertes über die Lamas und Alpakas vom Klausnerhof am Gössenberg bei Aich. Tipp: Trekkingtouren mit den Tieren sind ein besonderes Erlebnis für Groß und Klein (Infos unter 03686/4636).
(Bild © Carolin Lang)

„Der Dachsteiner“ mit Storys aus Ramsau

Dieser Blog – abrufbar unter dem Link der-dachsteiner.com – vermittelt Interessantes aus diversen Themenbereichen:

• In der Rubrik Outdoor finden sich neben Tipps für Unternehmungen vorwiegend Ankündigungen großer Veranstaltungen, wie jene zur Langen Nacht der Almen.

• Unter Menschen und Zeit bekommt der Leser einen Eindruck vom Leben auf dem Land. Beispiele dafür sind Reportagen über Besuche beim Imker oder dem hunderte Jahre alten Walcherhof.

• Wie man den Ramsauer Milchkoch, Ennstaler Steirerkasknödel und andere regionale Spezialitäten zubereitet, erfährt man unter Kulinarium und Rezepte.

• Die Sparte Kunst und Kultur bietet Platz für historisch Bedeutsames wie die bewegte Ramsauer Reformationsgeschichte, ebenso wie für Traditionelles, wenn es etwa um das Ramsauer Dachsteindirndl geht.

• Ein weiterer Bereich widmet sich der ZDF-Serie „Die Bergretter“. Seit 2009 ist Ramsau am Dachstein Hauptdrehort für die spannenden Rettungseinsätze und romantischen Begegnungen. „Der Dachsteiner“ versorgt mit Aktuellem wie Sendeterminen oder Infos über geführte Wanderungen zu Original-Schauplätzen jeden Freitag und die Fan-Wanderung mit den Stars der Serie von 7. bis 9. September. Ergänzend kommen Hintergrundberichte hinzu, wie Interviews mit den Darstellern oder anderen, am Dreh beteiligten Personen.

Die Bergretter„Der Dachsteiner“ informiert über das Neueste von der TV-Serie „Die Bergretter“ und gewährt spannende Einblicke in den Produktionsablauf.
Bild © ZDF/Thomas R. Schumann

Grimming-Donnersbachtal: „Macht Sinn.“

Das Urlaubszentrum Grimming-Donnersbachtal stellt sich und die Orte Wörschach, Aigen i.E. und Irdning-Donnersbachtal auf dem Blog www.machtsinn.at vor. Hier erscheinen Beiträge über Land und Leute sowie spannende Anekdoten rund um den Grimming – inklusive stimmiger Kurzvideos zu jedem Artikel.

Dadurch lernt der Besucher interessante Persönlichkeiten kennen, die sonst im Hintergrund ihrer Arbeit nachgehen. Erwin Petz etwa hat in der Geschäftsführung der Riesneralm Bergbahnen sein Lebensprojekt gefunden, das er Sommer wie Winter mit Erfolg betreut. Oder die schlagfertige, lebenslustige Sennerin Cilli, die trotz des stolzen Alters von 97 Jahren ihre Sommer in einer kleinen Hütte auf der Bärenfeuchtenalm verbringt.

Der Berg, das Tal und die einzigartigen Plätze werden dem Leser ebenso nähergebracht. Die Donnersbachklamm, die Planneralm oder der Putterersee werden aus dem Blickwinkel von Menschen vorgestellt, die eine tiefe Leidenschaft mit diesen Schätzen der Natur verbinden.

Tipp: Die Storys aus Grimming-Donnersbachtal sind in den Infobüros Irdning und Donnersbachwald auch in gedruckter Version erhältlich – wahlweise als kostenloses Sommer- oder Wintermagazin.

Grimming_Donnersbachtal_Geschichten_Stille_4 © TVB Grimming-Donnersbachtal_Armin WalcherMacht Sinn: Die Stille bewusst wahrnehmen und den Dialog mit sich selbst suchen bei Schweigeseminaren und Exerzitienkursen im Irdninger Kapuzinerkloster (Details auf www.kapuziner.at).
Bild: © TVB Grimming-Donnersbachtal/Armin Walcher

Aus dem Archiv des Infopoint Magazins

Im Jahr 2015 ging unsere Website www.infopoint-magazin.at online. Seither veröffentlichen wir die Magazin-Beiträge und Kurzinfos aus den gedruckten Ausgaben zusätzlich im Internet. Wer nach Artikeln zum Schmökern sucht oder zu Hause erfahren möchte was es Neues gibt, wird in unserer Lese-Ecke fündig.

„Ois wird rund“ in der Drechslerei von Lukas Lettmayer

Zwei Mal pro Woche öffnet der junge Drechslermeister seine Werkstatt in Weißenbach bei Haus für interessierte Besucher und gewährt Einblicke in sein Handwerk.

Von Spielen, über Schmuck, Accessoires und Dekoelementen, bis hin zu Schalen und Brotdosen – diese und viele andere Produkte fertigt Lukas Lettmayer aus Holz. Er ist einer von wenigen Drechslermeistern in der Steiermark.

Drechseln ist ein jahrhundertealtes Handwerk und zugleich Lukas’ große Leidenschaft, die er zu seinem Beruf wählte. Bei seinen Vorführungen in Weißenbach bei Haus erfahren Besucher, wie viel Zeit, Präzision und Liebe zum Detail in jedem einzelnen Werkstück steckt. Denn Drechseln erfordert Geduld.

Lukas lässt sich bei seiner Arbeit über die Schulter blicken, erklärt einzelne Arbeitsschritte und geht bereitwillig auf Fragen ein. Aus knorrigen, alten Holzstücken schafft er vor den Augen seiner Besucher Kunstwerke – Unikate, die erst durch die geschickten Hände und das Fingerspitzengefühl des Meisters entstehen. Jedes Exemplar ist letztlich einzigartig, da sich Farbe und Maserung des Holzes nie gleichen.

Für seine Werkstücke verwendet Lukas ausschließlich regionale Hölzer aus nachhaltig gepflanzten Bäumen. Die daraus gefertigten Produkte sind vor Ort im zugehörigen Schauraum ausgestellt und stehen zum Verkauf. Auf Wunsch können beim Drechslermeister auch individuelle Sonderanfertigungen in Auftrag gegeben werden.

Schaudrechseln, jeden Freitag, von 13 bis 18 Uhr sowie zusätzlich in den Sommermonaten jeden Mittwoch Abend, von 16 bis 22 Uhr (Anmeldungen nicht erforderlich). Gruppenführungen sind jederzeit auf telefonische Anfrage unter 0664/91 78 109 möglich. Nähere Infos gibts auch auf www.oiswirdrund.at

Schaudrechseln 2 H.A.G. © ikarus.cc

Bild: ikarus.cc/Tom Lamm

Das  Bergwaldprojekt

Im Naturpark Sölktäler leisten jedes Jahr freiwillige Helfer wichtige Arbeiten zum Erhalt der Kulturlandschaft und Biodiversität

Der Österreichische Alpenverein (ÖAV) organisiert im gesamten Land alljährlich Bergwaldprojekte, bei denen Freiwillige eine Woche lang unentgeltlich Arbeiten an Wäldern oder auf Almen verrichten.

Ein wichtiger Beitrag für die Umwelt

Die ehrenamtlichen Teilnehmer des Projektes unterstützen Berg- und Almbauern beispielsweise dabei Wege herzurichten oder unerwünschte Pflanzen zu beseitigen. Dadurch werden Vitalität, Stabilität und die Schutzfunktion von Bergwäldern und Almen erhalten.

Der Gedanke, der Natur etwas zurückzugeben, ist die Motivation der Freiwilligen: „Mit meiner Teilnahme möchte ich meinen Teil zum Erhalt der wunderschönen Landschaft beitragen und die Bauern unterstützen“, verrät Joachim Busch, der im Vorjahr auf der Gumpenalm im Größsölktal tatkräftig anpackte.

Der Naturpark Sölktäler ist bereits seit 13 Jahren Projektpartner des ÖAV. Heuer arbeiten die Ehrenamtlichen am Mahdfeld auf der Winkleralm, richten Viehsteige wieder her und entfernen dort Steine, Äste, Zwergsträucher, kleine Fichten, Ampfer und Grünerlen. Im Gegenzug für die wertvolle Arbeit werden Unterkunft und Verpflegung gestellt und eine gemeinsame Wanderung organisiert.

Projekt findet großen Anklang

Die Mitarbeit an solchen Projekten ist überaus begehrt. Für 2018 waren die Plätze im Naturpark Sölktäler wie auch die meisten anderen Termine in Österreich bereits Monate im Voraus ausgebucht. Wer Interesse an der Teilnahme hat, trägt sich in die Warteliste ein oder meldet sich im kommenden Jahr an. Für 2019 ist die Fortführung des Projekts im Naturpark Sölktäler bereits fixiert.

Über Details informiert das Naturparkbüro unter Tel. 03685/20903 bzw. die Internetseite des ÖAV unter www.alpenverein.at. Hier finden Interessierte alle österreichweiten Bergwaldprojekte mit Terminen und Anmeldemöglichkeiten.

P1080717_Bergwaldprojekt © Naturpark Sölktäler_Stefan Falkensteiner

Ein Bild aus dem Vorjahr: Trotz mühsamer Handarbeit herrschte gute Stimmung bei den freiwilligen Helfern.

P1080701_Bergwaldprojekt Sölk © Naturpark Sölktäler_Stefan Falkensteiner

Im Vorjahr entfernten die Teilnehmer des Bergwaldprojektes im Naturpark Sölktäler unerwünschte Pflanzen, um der Verbuschung der Almen entgegenzuwirken. Das Vieh nahm die freigelegten Areale sofort als Futterflächen an.

Bilder: Naturpark Sölktäler/Stefan Falkensteiner

Die Hochzeit

Öblarner Festspiele von 7. Juli bis 11. August: Historische Freiluft-Aufführungen vor authentischer Kulisse in Öblarn

„Die Hochzeit“ ist ein Stück der Öblarner Dichterin und Schriftstellerin Paula Grogger, die mit diesem Werk dem „Steirischen Prinz“ Erzherzog Johann ein Denkmal setzte.

Die Handlung spielt im Jahr 1821, als Erzherzog Johann, der Bruder des damaligen österreichischen Kaisers Franz, anlässlich einer Hochzeit als Brautführer in Öblarn weilte. Er nutzte die Gelegenheit zu einem Treffen mit seiner Geliebten, der Postmeisterstochter Anna Plochl . . .

. . . womit wir mittendrin sind in den Ereignissen rund um Die Hochzeit.

Historisch belegt

„Prinz liebt Bürgerliche!“, eine Meldung wie diese berührt die Menschen seit jeher und lieferte den Stoff für so manche Filmproduktion. Vor knapp 200 Jahren hingegen, angesichts zeitgenössischer Moral und Standesdünkel, wertete der Hofadel diese Nachricht als unglaublichen Skandal, umso mehr, als der Prinz ganze 22 Jahre älter war als seine Auserwählte.

Zwar bilden die Protagonisten des Stückes den Kern der Handlung, doch hinter allem verbirgt sich die Verehrung der Autorin zu Erzherzog Johann, der als Reformer dem Zeitgeist weit voraus war. Er schuf kulturelle, bildnerische, soziale und wirtschaftliche Einrichtungen, die im Wesentlichen noch heute bestehen. Als steirischer Landespatron wird er nach wie vor in Liedern und Texten verehrt.

Ein Spiegel der Zeit

Die steirische Bevölkerung liebte Erzherzog Johann aufrichtig. Er galt als ihr Förderer und Gönner, der sein kaiserliches Amt zum Wohle der Allgemeinheit ausübte. Vor diesem Hintergrund lässt sich erahnen, welchen Eindruck das plötzliche Auftauchen ihres Prinzen für die Bevölkerung des kleinen Ortes Öblarn hinterließ. Alles war auf den Beinen, um wenigstens ein paar Eindrücke zu erhaschen.

Mehr als 100 Jahre später griff Paula Grogger die Geschehnisse auf und schuf mit Die Hochzeit ein Werk, das 1936 uraufgeführt wurde und nun alle fünf bis sechs Jahre dargeboten wird.

Authentisch bis ins Detail

Das Besondere an der Aufführung ist die strenge Einhaltung aller historischen Vorgaben. Dazu zählen die Kleidung und Accessoires aus dem 19. Jahrhundert, ebenso wie der unverfälschte Dialekt. Er wird ausnahmslos von Laiendarstellern gesprochen, zum Teil sind es direkte Nachkommen der damals involvierten Personen.

Der Öblarner Marktplatz ist ein tragendes Element der Aufführung. Er wurde in den vergangenen zwei Jahrhunderten nicht verändert und bildet eine originalgetreue Kulisse – baulich unverfälscht und malerisch wie eh und jeh.

Die Aufführungen 2018

Die Premiere erfolgt am Samstag, dem 7. Juli. Die anschließenden Aufführungen finden an den weiteren Wochenenden, jeweils Freitag und Samstag, statt. Die letzte Aufführung erfolgt am 11. August. Die Beginnzeiten sind einheitlich mit 18 Uhr festgelegt.

Für wetterbedingte Absagen gibt es Ersatztermine oder die Rückerstattung des Ticketpreises.

Karten sind im Vorverkauf bei oeticket.com sowie in allen oeticket-Vorverkaufsstellen wie Raiffeisenbanken und Trafiken erhältlich. Aktuelle Infos über Die Hochzeit gibts auf www.festspiel.at

Öblarner Festspiele © Christoph HuberBild © Christoph Huber

Über die Autorin Paula Grogger

Paula Grogger wurde 1892 in Öblarn geboren. Als eine der wenigen Frauen ihrer Zeit legt sie die Reifeprüfung ab, wird in Salzburg zur Pädagogin ausgebildet, kommt 1914 wieder in ihren Heimatort zurück und nimmt hier eine Stelle als Lehrerin an.

1917 veröffentlicht Paula Grogger ihr erstes Werk, Das Christkindl im Steirerland. Es folgen weitere Publikationen, darunter eines ihrer bekanntesten Werke, Das Grimmingtor.

Die Autorin erhält 1952 den Peter-Rosegger-Preis, eine hohe, literarische Auszeichnung des Landes Steiermark. 1980 beendet die mittlerweile zur Professorin Ernannte ihre Karriere als Schriftstellerin. Paula Grogger stirbt 1984, im Alter von 91 Jahren in Öblarn. Ihr Haus steht heute der Öffentlichkeit als Museum offen (sonntags, 10 bis 11.30 Uhr, Infos: Tel. 0676 / 91 34 464 und www.paulagrogger.at).

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das Paula Grogger Museum in Öblarn (© Infopoint Magazin)

Das  Genussmobil

Mit einem E-Car die schönsten Ausflugsziele der Region entdecken

Raus aus dem Alltag, rein ins Genussmobil: Die Ausflüge bieten dieselbe Flexibilität wie jede Autofahrt, sind dank des Elektroantriebs jedoch leiser und bedeutend umweltschonender.

Das E-Car bringt dich zu sehenswerten Plätzen und kulinarisch lohnenden Zwischenstopps in der Region und zum Teil auch darüber hinaus.

Du entscheidest dabei selbst, ob du die Region individuell erkunden oder eine der vorgeschlagenen Genusstouren auswählen möchtest. In beiden Fällen übernimmt das Navi an Bord die Streckenplanung und versorgt dich darüber hinaus mit nützlichen Hintergrundinformationen zu den Sehenswürdigkeiten.

Jede der drei Verleihstation (siehe weiter unten) bietet spezielle Routen zu den schönsten Plätzen, inklusive kulinarischer Empfehlungen. Diese Touren stellen wir im Folgenden in Kurzform vor.

Zwei Genusstouren ab dem Planet Planai

  • Eine bringt dich zum Tierpark nach Mautern. Am „Wilden Berg“ entdeckst du 300 vor allem heimische Tiere, findest Belustigungsmöglichkeiten für Groß und Klein und kulinarische Leckerbissen. Details dazu auf www.derwildeberg.at
  • Die zweite Tour geht zum höchsten Berg der Steiermark, den Dachstein. Über Ramsau am Dachstein erreichst du die Gletscherbahn, wo du in die Panoramagondel umsteigst und bequem auf 2700 m Seehöhe schwebst. Dort erwartet dich eine Welt aus Schnee und Eis mit Attraktionen wie der Treppe ins Nichts, dem Eispalast oder der Hängebrücke. Näheres dazu auf www.derdachstein.at

Zwei weitere Routen ab Hotel TUI Blue Pulse

  • Die Genusstour zum Stoderzinken bei Gröbming trittst du mit einem prall gefüllten Rucksack an. Über die eindrucksvolle Stoderzinken Alpenstraße erreichst du das Steinerhaus. Von hier aus begibst du dich zu Fuß zum Friedenskircherl – ein herrlicher Platz zum Picknicken mit den leckeren Sachen aus dem Rucksack.
  • Freunde des Automobilsports begeben sich auf die Spuren der Ennstal-Classic (Infos zum Event auf www.ennstal-classic.at). Über Haus, Aich, Pruggern und Moosheim gelangst du nach Gröbming, dem Start der legendären Oldtimer-Rallye. Das E-Car navigiert dich nach Weißenbach und Ramsau am Dachstein, und von dort ins Salzburger Land nach Filzmoos, Eben im Pongau, an Altenmarkt vorbei bis Radstadt. Die Runde steuert bei Pichl über das Preunegg eine letzte Bergwertung an, bevor es über Rohrmoos retour nach Schladming geht.

Hotel Höflehners Genusstour

Ausgehend vom Gumpenberg führt die Reise nach Ramsau am Dachstein zur 500 Jahre alten Lodenwalke. Weiter geht es bis zur Talstation der Dachstein Seilbahn. Nach einem Besuch am Gletscher mit seinen Attraktionen fährst du zum Mandlberggut in Mandling. Die Destillerie und Latschenbrennerei lädt zu Besichtigungen ein und versorgt mit Leckerbissen. Auf Wunsch kannst du ab hier außerdem Wanderungen unternehmen.

Zu den hier erwähnten Routen kommen weitere Sightseeing-Touren hinzu, die nicht minder sehenswerte Ziele ansteuern. Über Details informiert das Internet unter www.genuss-mobil.at/touren-dachstein sowie die Verleihstationen:

  • Hotel TUI Blue Pulse, Schladming, Coburgstraße 54, Tel. 03687/23536
  • Planet Planai, Schladming, Coburgstraße 52, Tel. 03687/22042-14
  • Natur- und Wellnesshotel Höflehner, Haus i.E., Gumpenberg 2, Tel. 03686/2548

 

Genussmobil Schladming_Rene StrasserBild: Rene Strasser

Eine Region für Top-Athleten

Hier finden alljährlich Weltcupbewerbe statt, und hier hält die Elite des Wintersports ebenso regelmäßig Trainingseinheiten ab.

Auf den Pisten und Loipen der Region Schladming-Dachstein sind immer wieder die Stars der Szene anzutreffen. Sie bereiten sich zu Beginn des Winters auf die Saison vor oder feilen zwischendurch am letzten Schliff.

 

Im Crosspark Reiteralm

Mit dem neuen Reiteralm Crosspark wurde in der Region ein 1100 m langer Profi-Parcours für die Freestyle-Disziplinen Ski- und Boardercross geschaffen. Bei ersten Fahrten im November 2017 zeigten sich sowohl die Athleten als auch der ÖSV-Cheftrainer begeistert. Und nicht minder fasziniert waren die Zuschauer entlang des Parcours aufgrund der spektakulären „Kopf an Kopf“-Rennverläufe.

Dazu ein Tipp: Der Crosspark verfügt über einen eigenen Publikums-Parcours, der interessierte Einsteiger zum Schnuppern einlädt.

Skicross Crosspark Reiteralm Start © ReiteralmBild: Reiteralm Bergbahnen

Wo die alpine Elite trainiert

Jedes Jahr, von November bis Saisonende, halten auf der Reiteralm Nationalteams aus aller Herren Länder Trainingseinheiten ab und sind auf der Suche nach dem perfekten Schwung. Auf diese Weise ergibt sich für Hobbyskifahrer immer wieder die Gelegenheit, der Weltelite bei der „Arbeit“ zuzusehen, sich ein paar Tricks abzuschauen und ein Foto oder Autogramm zu ergattern. Hot-Spots dafür sind die „Gasselhöh’-Weltcupstrecke“ für Super-G- und Riesentorläufer sowie die Talabfahrt „Finale Grande“ für Slalomfahrer.

Die Ursache für die Ausnahmestellung der Reiteralm liegt einerseits an der professionellen Arbeit der Pistencrew. Andererseits trägt die klimatisch begünstigte Lage des Skiberges das Ihre dazu bei. Hier ist es meist eine Spur kälter als anderswo und es schneit früher, wodurch bereits im Spätherbst perfekte Bedingungen geschaffen werden können. Heuer etwa eröffnete Superstar Marcel Hirscher die Trainingssaison auf der Reiteralm schon am 6. November 2017.

Nur kurze Zeit später waren auch auf der Hochwurzen Top-Athleten bei Rennvorbereitungen anzutreffen. Nachwuchstalente aus Slowenien und die Damen des ÖSV Technik-Teams wie Eva-Maria Brem oder Katharina Truppe absolvierten bereits zu Saisonbeginn Trainingseinheiten auf der Hochwurzen.

Die Pisten des Hauser Kaibling sind ein weiterer heißer Tipp für Fans der Ski-Elite. Seit vielen Jahren setzen hier die Profis des Deutschen Skiverbands auf die hervorragenden Bedingungen. Mit etwas Glück trifft man in der Gondel auf Stars wie Fritz Dopfer, Viktoria Rebensburg, Lena Dürr oder Christina Geiger.

v.l.: Aksel Lund Svindal, Aleksander Aamodt Kilde, Kjetil Jansrud

Training Damen Schweiz Reiteralm © Reiteralm Bergbahnen

Reiteralm Training Dave Ryding © Reiteralm Bergbahnen

22.11.2017, Schwarz, Feller, Hirscher © Reiteralm BergbahnenTraining auf der Reiteralm. Im 1. Bild die Norweger Aksel Lund Svindal, Aleksander Aamodt Kilde und Kjetil Jansrud (v.l.). Das 2. Foto zeigt die Damen aus dem Swiss-Ski-Team. Im 3. Bild ist der britische Rennfahrer Dave Ryding zu sehen. Auf dem letzten Foto sind die ÖSV-Athleten Marco Schwarz, Manuel Feller und Marcel Hirscher (v.l.) abgebildet.

Bilder: Reiteralm Bergbahnen

Bei Snowboardern beliebt

Am Galsterberg zählen Spitzensportler der Disziplin Snowboard zu den „Stammgästen“. Prominente Besucher waren etwa das deutsche Nationalteam oder die beiden russischen Olympiamedaillen-Gewinner Alena Zavarzina und Vic Wild, die auf der Vorderkar-Piste trainierten.

Auch auf der Hochwurzen freute man sich über hohe Snowboarder-Prominenz, als die Schweizer Olympiasiegerin Patrizia Kummer den Rohrmooser Hausberg heuer zu Trainingszwecken besuchte.

Olympiasieger Vic Wild am Galsterberg © GalsterbergDie russischen Olympiamedaillengewinner Alena Zavarzina und Vic Wild beim Training auf der Galsterbergalm.

Bild: Galsterberg

Langlauf, Biathlon & Co

Ramsau am Dachstein gilt als das Nordische Kompetenzzentrum schlechthin. Trainiert wird hier ganzjährig. Im Sommer etwa auf der Loipe am Dachsteingletscher, auf Skirollerstrecken oder auf der Mattensprunganlage.

Im Winter steht Sportlern die gesamte Ramsauer Infrastruktur zur Verfügung. Ein Blick auf die Herkunftsländer der Spitzensportler verdeutlicht, welchen Ruf Ramsau am Dachstein international genießt. Alleine in dieser Saison trainierten hier schon Langläufer, Biathleten, Nordische Kombinierer und Skispringer aus Deutschland, Amerika, Korea, Norwegen, Russland, Finnland, Japan, Polen, Slowenien und vielen anderen Ländern.

So mancher österreichische Spitzenathlet hat seinen Lebensmittelpunkt nach Ramsau am Dachstein verlegt, um von den Einrichtungen zu profitieren – darunter Nachwuchstalente wie Paul Gerstgraser, Philipp Orter oder Martin Fritz. Die aus Ramsau am Dachstein stammenden Nordischen Kombinierer Franz-Josef Rehrl und Mika Vermeulen profitieren in ihrer Sportlerkarriere vom Heimvorteil.

2017-10 Ramsau Skispringer ÖSV-Adler © photo-austria.at_Hans SimonlehnerSkisprung-Training im Oktober 2017 in Ramsau am Dachstein. Im Bild ÖSV-Cheftrainer Heinz Kuttin, die Athleten Daniel Huber, Andreas Kofler, Manuel Poppinger und Stefan Kraft sowie Langlauf-Weltmeister Alois Stadlober (v.l.n.r).

Bild: photo-austria.at/Hans Simonlehner

More FUN auf der Piste

Funslopes, zwei Snowparks und ein neuer Crosspark bringen Spaß und Abwechslung

Als Ergänzung zu herkömmlichen Pisten stehen Wintersportlern in der Region Funslopes, ein Crosspark sowie Freestyle-Angebote zur Verfügung.

Funslopes für die ganze Familie

Funslopes halten, was der Name verspricht. Sie vereinen das Beste aus Piste, Snowpark und Skicross. Hier gelangen allerlei spielerische Elemente zum Einsatz, wie kleine Sprünge, Wellen, Steilkurven, Brücken, Tunnels, Schnecken und anderes mehr.

Das Tempo bestimmt jeder Wintersportler für sich, wodurch sich die Spaßpisten für alle Altersgruppen und Könnerstufen eignen.

Hochwurzen Funslope © Schladming-Dachstein_Christine HöflehnerBild: Schladming-Dachstein/Christine Höflehner

 

Der Planai Superpark für Freestyler

Anfänger sind ebenso im Superpark Planai willkommen. Er gliedert sich in eine Beginner-, Medium- und Pro-Kicker-Line – ausgestattet mit Rails, Tubes, Boxen, Mushrooms und Tables, die allen Ansprüchen gerecht werden. Der Park punktet zudem mit professioneller Betreuung durch erfahrene Shaper und der Verknüpfung zur SpotOn Video-App. Damit holen sich die Freestyler HD-Videos ihrer Runs aufs Smartphone. Unter www.superparkplanai.at gibts alle Details zur Anlage, inklusive einer Übersicht des aktuellen Setups.

Neu: Der Crosspark Reiteralm

Die Ski- und Boardercross-Szene erwartete mit großer Vorfreude die Eröffnung dieser neuen Anlage. Immerhin ist der Park mit zwei getrennt geführten Lines ausgestattet und hinsichtlich Länge und Vielfalt weltweit einzigartig.

Am 750 m langen Publikumsparcours haben alle Besucher Gelegenheit, das wahre Cross-Feeling hautnah zu erleben. Gegen Ende der Strecke erwartet sie mit dem sogenannten Almhütten-Sprung zudem ein absolutes Highlight.

Ein weltcuptauglicher Profiparcours bietet Spitzensportlern auf 1100 m Länge ideale Renn- und Trainingsbedingungen. Wenn die Profis pausieren, ist dieser Trail in Teilabschnitten und abgeschwächter Form als sogenannte „Chicken-Line“
allen sportlichen Skigästen zugänglich.

Interessierte finden den neuen Crosspark nahe der Bergstationen Preunegg Jet und Seppn Jet – und weitere Details online unter www.reiteralm.at

Skicross Crosspark Reiteralm Start © ReiteralmBild: Reiteralm

Alle Standorte

  • Boardercross-Trail Fageralm
  • NEU: Crosspark Reiteralm
  • Funslope Hochwurzen
  • Funslope und Funcross Planai
  • Superpark Planai
  • XL Funslope Hauser Kaibling
  • 2x Funslope Galsterberg
  • Cross-Ride-Track Riesneralm

10 Jahre Schladming-Dachstein

Grund zur Freude: Die Urlaubsregion feierte im Herbst 2017 ihr 10-jähriges Bestehen

Dieses Jubiläum nehmen wir zum Anlass und werfen einen Blick zurück auf die Entwicklung der Region in der vergangenen Dekade: Auf bedeutsame Veränderungen und Ereignisse, die Schladming-Dachstein bis dato prägen.

Im Oktober 2007 entschieden acht heimische Tourismusverbände den Zusammenschluss zu einer gemeinsamen Urlaubsregion. Seither werden Marketing- und Vertriebsaktivitäten gebündelt und es erfolgt der einheitliche Auftritt als Marke Schladming-Dachstein.

Bei allen Gemeinsamkeiten konnte sich jeder einzelne Urlaubsort seine Charakteristik bewahren. Und eben diese Vielfalt zeichnet die Region aus. Ein Konzept, das bei den Gästen Anklang findet, wie kontinuierlich steigende Ankunfts- und Nächtigungszahlen beweisen.

Aufschwung durch die Sommercard

Diese positive Entwicklung ist mitunter auf den starken Wachstum im Sommertourismus zurückzuführen. Mittlerweile entfallen rund 43,5 % der Nächtigungen auf die Monate von Mai bis Oktober. Einen wesentlichen Beitrag zur Etablierung der Region als Ganzjahres-Destination leistete die Einführung der Sommercard im Jahr 2007. Eine Vorteilskarte, die spürbare Vergünstigungen oder gar freien Zutritt zu Freizeiteinrichtungen und Dienstleistungen gewährt.

Infolge der steigenden Sommer-Nachfrage entstanden viele Attraktionen, ergänzend zu den sportlichen Möglichkeiten. Einige der Highlights sind die Zipline in Gröbming, drei Kletter- und Hochseilgärten (am Rittisberg, auf der Planai und am Stoderzinken), Mountain-Gokarts auf der Hochwurzen, ein Gipfelbad auf der Riesneralm, die Kinderspielplätze auf der Planai, der Reiteralm und am Rittisberg sowie eine Reihe an Sehenswürdigkeiten am Dachstein.

_C5A2537 Sommer Wandern © Schladming-Dachstein_Herbert RaffaltBild: Schladming-Dachstein/Herbert Raffalt

 

Top-Events als Impulsgeber

Die Vielfalt am Veranstaltungssektor ist ein weiterer Grund für den Erfolg der Region. Alljährliche Höhepunkte sind die Oldtimer-Rallyes Ennstal- und Planai-Classic, der Weltcup-Nachtslalom der Herren, der Weltcup der Nordischen Kombinierer oder das Blasmusikfestival Mid Europe. Hinzu kommen Live-Auftritte internationaler Top-Musiker, beispielsweise zum Winter-Opening auf der Planai oder zum Konzert im Schnee am Hauser Kaibling. Und im August 2016 und 2017 begeisterte Volks-Rock-‘n‘-Roller Andreas Gabalier zehntausende Menschen bei seinen Heimspielen. Einige
dieser Highlights finden in der ersten Winterhälfte statt – ein Blick in den Eventkalender der Regioin lohnt sich.

In den vergangenen Jahren stand die Region außerdem als Gastgeber für zwei Großevents im Fokus der Medien- und Sportwelt. Im Februar 2013 wurden in Schladming die Alpinen Skiweltmeisterschaften ausgerichtet. Damit gingen Investitionen in Höhe von mehreren hundert Millionen einher. Von der errichteten Infrastruktur profitieren Einheimische wie Gäste noch heute.

Alpine Ski-WM 2013 © Schladming-Dachstein_Herbert RaffaltBild: Schladming-Dachstein/Herbert Raffalt

Im März 2017 folgte die Austragung der Special Olympics Weltwinterspiele in Ramsau am Dachstein, Schladming und Graz. Ein Event im Sinne gesellschaftlicher Inklusion für Menschen mit mentaler Beeinträchtigung.

SPECIAL OLYMPICS - Pre-Games 2016
Bild: GEPA pictures/Special Olympics (Harald Steiner)

Die positive Entwicklung der Region lässt sich letztlich auf die Bemühungen und Entscheidungen aller touristischen Verantwortungsträger zurückführen. Und wir dürfen gespannt sein, was die folgenden zehn Jahre bereithalten.