Eine Region für Top-Athleten

Hier finden alljährlich Weltcupbewerbe statt, und hier hält die Elite des Wintersports ebenso regelmäßig Trainingseinheiten ab.

Auf den Pisten und Loipen der Region Schladming-Dachstein sind immer wieder die Stars der Szene anzutreffen. Sie bereiten sich zu Beginn des Winters auf die Saison vor oder feilen zwischendurch am letzten Schliff.

 

Im Crosspark Reiteralm

Mit dem neuen Reiteralm Crosspark wurde in der Region ein 1100 m langer Profi-Parcours für die Freestyle-Disziplinen Ski- und Boardercross geschaffen. Bei ersten Fahrten im November 2017 zeigten sich sowohl die Athleten als auch der ÖSV-Cheftrainer begeistert. Und nicht minder fasziniert waren die Zuschauer entlang des Parcours aufgrund der spektakulären „Kopf an Kopf“-Rennverläufe.

Dazu ein Tipp: Der Crosspark verfügt über einen eigenen Publikums-Parcours, der interessierte Einsteiger zum Schnuppern einlädt.

Skicross Crosspark Reiteralm Start © ReiteralmBild: Reiteralm Bergbahnen

Wo die alpine Elite trainiert

Jedes Jahr, von November bis Saisonende, halten auf der Reiteralm Nationalteams aus aller Herren Länder Trainingseinheiten ab und sind auf der Suche nach dem perfekten Schwung. Auf diese Weise ergibt sich für Hobbyskifahrer immer wieder die Gelegenheit, der Weltelite bei der „Arbeit“ zuzusehen, sich ein paar Tricks abzuschauen und ein Foto oder Autogramm zu ergattern. Hot-Spots dafür sind die „Gasselhöh’-Weltcupstrecke“ für Super-G- und Riesentorläufer sowie die Talabfahrt „Finale Grande“ für Slalomfahrer.

Die Ursache für die Ausnahmestellung der Reiteralm liegt einerseits an der professionellen Arbeit der Pistencrew. Andererseits trägt die klimatisch begünstigte Lage des Skiberges das Ihre dazu bei. Hier ist es meist eine Spur kälter als anderswo und es schneit früher, wodurch bereits im Spätherbst perfekte Bedingungen geschaffen werden können. Heuer etwa eröffnete Superstar Marcel Hirscher die Trainingssaison auf der Reiteralm schon am 6. November 2017.

Nur kurze Zeit später waren auch auf der Hochwurzen Top-Athleten bei Rennvorbereitungen anzutreffen. Nachwuchstalente aus Slowenien und die Damen des ÖSV Technik-Teams wie Eva-Maria Brem oder Katharina Truppe absolvierten bereits zu Saisonbeginn Trainingseinheiten auf der Hochwurzen.

Die Pisten des Hauser Kaibling sind ein weiterer heißer Tipp für Fans der Ski-Elite. Seit vielen Jahren setzen hier die Profis des Deutschen Skiverbands auf die hervorragenden Bedingungen. Mit etwas Glück trifft man in der Gondel auf Stars wie Fritz Dopfer, Viktoria Rebensburg, Lena Dürr oder Christina Geiger.

v.l.: Aksel Lund Svindal, Aleksander Aamodt Kilde, Kjetil Jansrud

Training Damen Schweiz Reiteralm © Reiteralm Bergbahnen

Reiteralm Training Dave Ryding © Reiteralm Bergbahnen

22.11.2017, Schwarz, Feller, Hirscher © Reiteralm BergbahnenTraining auf der Reiteralm. Im 1. Bild die Norweger Aksel Lund Svindal, Aleksander Aamodt Kilde und Kjetil Jansrud (v.l.). Das 2. Foto zeigt die Damen aus dem Swiss-Ski-Team. Im 3. Bild ist der britische Rennfahrer Dave Ryding zu sehen. Auf dem letzten Foto sind die ÖSV-Athleten Marco Schwarz, Manuel Feller und Marcel Hirscher (v.l.) abgebildet.

Bilder: Reiteralm Bergbahnen

Bei Snowboardern beliebt

Am Galsterberg zählen Spitzensportler der Disziplin Snowboard zu den „Stammgästen“. Prominente Besucher waren etwa das deutsche Nationalteam oder die beiden russischen Olympiamedaillen-Gewinner Alena Zavarzina und Vic Wild, die auf der Vorderkar-Piste trainierten.

Auch auf der Hochwurzen freute man sich über hohe Snowboarder-Prominenz, als die Schweizer Olympiasiegerin Patrizia Kummer den Rohrmooser Hausberg heuer zu Trainingszwecken besuchte.

Olympiasieger Vic Wild am Galsterberg © GalsterbergDie russischen Olympiamedaillengewinner Alena Zavarzina und Vic Wild beim Training auf der Galsterbergalm.

Bild: Galsterberg

Langlauf, Biathlon & Co

Ramsau am Dachstein gilt als das Nordische Kompetenzzentrum schlechthin. Trainiert wird hier ganzjährig. Im Sommer etwa auf der Loipe am Dachsteingletscher, auf Skirollerstrecken oder auf der Mattensprunganlage.

Im Winter steht Sportlern die gesamte Ramsauer Infrastruktur zur Verfügung. Ein Blick auf die Herkunftsländer der Spitzensportler verdeutlicht, welchen Ruf Ramsau am Dachstein international genießt. Alleine in dieser Saison trainierten hier schon Langläufer, Biathleten, Nordische Kombinierer und Skispringer aus Deutschland, Amerika, Korea, Norwegen, Russland, Finnland, Japan, Polen, Slowenien und vielen anderen Ländern.

So mancher österreichische Spitzenathlet hat seinen Lebensmittelpunkt nach Ramsau am Dachstein verlegt, um von den Einrichtungen zu profitieren – darunter Nachwuchstalente wie Paul Gerstgraser, Philipp Orter oder Martin Fritz. Die aus Ramsau am Dachstein stammenden Nordischen Kombinierer Franz-Josef Rehrl und Mika Vermeulen profitieren in ihrer Sportlerkarriere vom Heimvorteil.

2017-10 Ramsau Skispringer ÖSV-Adler © photo-austria.at_Hans SimonlehnerSkisprung-Training im Oktober 2017 in Ramsau am Dachstein. Im Bild ÖSV-Cheftrainer Heinz Kuttin, die Athleten Daniel Huber, Andreas Kofler, Manuel Poppinger und Stefan Kraft sowie Langlauf-Weltmeister Alois Stadlober (v.l.n.r).

Bild: photo-austria.at/Hans Simonlehner