Olympische Winterspiele 2026 in Schladming und Graz?

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) beabsichtigt, die Olympischen Winterspiele 2026 wieder in einer klassischen Wintersportnation auszutragen und die Anforderungen für Veranstaltungsorte zu vereinfachen.

Mehrheitlich aus diesem Grund haben Schladming und die steirische Landeshauptstadt Graz als Host-City, im März dieses Jahres offiziell ihr Interesse an der Ausrichtung dieses Mega-Events bekundet und beim IOC eine diesbezügliche Absichtserklärung eingereicht.

Wer als Kandidat infrage kommt, entscheidet das IOC im Oktober 2018. Bis dahin bleiben Graz und der Kleinregion Schladming (mit Ramsau am Dachstein und Haus  i.E.) Zeit, eine Machbarkeitsstudie zu erstellen.

Sollten Schladming und Graz diese erste Hürde überwinden, heißt es abermals warten, bis im September 2019 die endgültige Entscheidung über den Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2026 fällt.

Die anfallenden Kosten für die Bewerbung müssen von den Steirern getragen werden. Sollten Schladming und Graz den Zuschlag erhalten, sieht Schladmings Bürgermeister Jürgen Winter die eigentliche Finanzierung für die Olympischen Spiele und die Sportstätten-Infrastruktur ohne Zuschüsse aus öffentlicher Hand für machbar. Das sollte aus IOC-Mitteln, Sponsoring, Ticketverkauf und anderen Quellen möglich sein.

Aktuelle Infos zum Verlauf der Bewerbung gibts auf www.austria2026.at

Alpine Ski-WM 2013 © Schladming-Dachstein_Herbert Raffalt

Das Bild zeigt ein Skirennen im Rahmen der Alpinen Ski-WM 2013 in Schladming (© Schladming-Dachstein/Herbert Raffalt)